Knicklichter

Knicklichter auf Pilzen

TU Dresden entwickelt biologische Knicklichter

Knicklichter

Endlich Sommer!

Da wird auch mal die Nacht zum Tag. Aber was wäre eine Party ohne Glitzer, Schminke oder Knicklichter? Denn gerade Knicklichter sind giftig und eine Umweltverschmutzung. Wissenschaftler der TU Dresden haben sich da was einfallen lassen.

Alternative zum glühenden Wegwerfprodukt

Im Rahmen der Förderung „neue Produkte für die Bio-Ökonomie“ haben Ingenieure des Lehrstuhls Holztechnik und Faserwerkstofftechnik auf leuchtende Pilze gesetzt. Vielleicht sind euch schonmal solche leuchtenden Kegel in Videospielen oder beim Wandern begegnet. Denn Pilze, die durch Biolumineszenz förmlich glühen, gibt es wirklich. Sie wachsen sogar in unserer Region. Im Gegensatz zu herkömmlichen Knicklichtern ist der Leuchtstab „Foxlight“ zu 100% biologisch abbaubar und ungiftig.

„In den letzten Jahren registriert der Giftnotruf zunehmend Unfälle von Kleinkindern mit Knicklichtern. Die genauen gesundheitlichen Risiken können aber kaum eingeschätzt werden, weil keiner weiß, woraus die importierten Lichtstäbe genau bestehen“ , berichtet Sven Grasselt-Gille im News-Portal der TU Dresden.

Wie die Mitarbeiter des Projekts auf die Idee gekommen sind, wann und wo es das „Foxlight“ zu kaufen gibt und welche anderen umweltfreundlichen Produkten der Lehrstuhl erforscht, darüber spricht Campusradio-Redakteure Sören Hinze mit Swen Grasselt-Gille. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Holztechnik und Faserwerkstofftechnik an der TU Dresden und weiß über das Projekt bescheid. Er hat an dem leuchtenden Projekt von Pilzexpertin Stephanie Stange mitgewirkt.

Redaktion: Campusradiodresden


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